Amnesty International Hochschulgruppe HU Berlin

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Wintersemester 2016/17

Einstiegstreffen für’s Wintersemester: 17. Oktober!

Ihr überlegt euch, euch für die Menschenrechte einzusetzen? Jetzt habt ihr die Chance, für die weltweite Einhaltung dieser Rechte einzustehen und nebenbei Studierende aller Fachrichtungen kennen zu lernen. Wir – die Hochschulgruppe von Amnesty - laden euch herzlich ein, zu unserem 1.Treffen des WS 2016 am Montag den 17.10.2016 in die Dorotheenstr. 24, Raum 1.103 zu kommen! Die Gruppentreffen finden in der Vorlesungszeit jeden Montagabend um 18:15 Uhr statt. Bei den Gruppentreffen soll es Raum geben für Diskussionen, Informationsveranstaltungen und Planung verschiedener Aktionen. Jede/r kann selbst entscheiden, mit welchen Themen er/sie sich intensiv auseinandersetzen möchte.Ein wichtiger Teil unserer Montagstreffen ist das Voneinander Lernen in einer Gemeinschaft bunt gemischter Charaktere – wir freuen uns auf dich!

Kommt einfach vorbei! (Natürlich könnt ihr auch jederzeit später im Semester dazu stoßen.)

Wintersemester 2016/17

Neue Aktionen

Wie jedes Semester haben wir verschiedenste Untergruppen, in denen Du dich sofort einbringen und entsprechend deiner Interessen engagieren kannst. Momentan sind wir in folgenden Untergruppen organisiert:

Briefmarathon

Jedes Jahr veranstaltet Amnesty International anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember den Briefmarathon.

Dabei werden exemplarisch 14 Fälle ausgewählt, in denen die Menschenrechte von einer oder mehrerer Personen verletzt wurden. Es geht um politische Gefangene, Folter, Verbrechen, die aus Hass verübt worden sind u.ä.

Letztes Jahr wurden dabei in zwei Wochen über 3,7 Mio. Briefe aus der ganzen Welt verschickt, um gegen Menschenrechtsverletzungen zu protestieren. Wir von der Hochschulgruppe haben uns mit einer Unterschriftenaktion am Briefmarathon beteiligt und dabei gut 250 Unterschriften gesammelt.

Einzelfall:

Die Untergruppe „Einzelfall“ setzt sich für die Rechte von Johan Teterissa ein. Johan ist ein indonesischer Lehrer, der 2008 nach einem friedlichen Protest, bei dem er die Unabhängigkeitsflagge seiner Provinz, der Molukken, hisste, mit 21 weiteren Demonstranten zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Amnesty International setzt sich für die Freilassung aller gewaltlosen politischen Gefangenen ein. Bis dahin fordern wir die Verbesserung der Haftbedingungen und die unabhängige Untersuchung der Foltervorwürfe.

Um diese Ziele zu erreichen, organisieren wir Infostände und Unterschriftenaktionen. Außerdem schicken wir jedes Jahr eine Weihnachts- und Geburtstagskarte an Johan.

FGM_FGC:

In der Untergruppe „Aktionstag zu FGM_FGC“ planen wir für den 07.01.2017 einen Tag, an dem auf die Hintergründe, Folgen und die medizinische Behandlung von Frauen nach der weiblichen Genitalverstümmelung informiert wird.

Ziel ist es, Aufmerksamkeit und Wissen über dieses sehr sensible Thema zu vermitteln. Weltweit sind Schätzungen zufolge 140 Mio. Mädchen und Frauen betroffen. Durch die zunehmende Mobilität der Menschen hat FGM auch Einzug in europäische Gesellschaften erhalten. Es wird angenommen, dass in Europa jährlich 180.000 Mädchen und Frauen von FGM bedroht sind.

Sommersemester 2015

Kinoversität 2015 - Filme über Menschenrechte

Wie in jedem Jahr laden wir euch auch im Sommersemester 2015 wieder herzlich zur Menschenrechts-Kinoreihe der HU Amnesty International Hochschulgruppe ein. Euch erwartet jeden Mittwoch-abend ein interessanter Film zu einem aktuellen Menschenrechts-Thema mit anschließender Diskussion mit Expert_innen.

20.05. „Raus aus dem Schatten“, Doku, 2014. Deutscher Film über LGBTI-Rechte in der Ukraine. Podiumsdiskussion mit den Regisseuren. In Zusammenarbeit mit Quarteera e.V.

27.05. „Sie hassen mich vergeblich“, Doku, 2014. Film über LGBTI-Rechte in Russland. In Zusammenarbeit mit Quarteera e.V.

03.06. „The Defector: Escape from North Korea“, Doku, 2012. Vielfach preisgekrönter Film zum Thema Flucht aus Nordkorea.

10.06. „Tod vor Lampedusa“, Doku, 2014. ARD-Film über Flüchtlinge im Mittelmeer.

17.06. „Stärker als Waffen“, Doku, 2014. Ukrainischer Film über die Ereignisse vom Maidan und den Anfang der „Ukraine-Krise“. In Zusam-menarbeit mit "PRAVO. Berlin Group for Human Rights in Ukraine".

Immer mittwochs um 18.30 Uhr! Eintritt frei! Hauptgebäude Unter den Linden 6, Hörsaal 1070 (EG).


1. Dezember 2014

Workshop zum Thema Handel und Menschenrechte (Fairer Handel) in unserem Raum

Im Wintersemester 2014 beschäftigten wir uns öfter mit Selbstbildung. So wurde im Rahmen einer der Gruppensitzungen im Dezember 2014 ein Worshop zum Thema Handel und Menschenrechte durchgeführt. Unten ein Beitrag dazu.

Schokolade – zart aber bitter
Was hat meine Tafel Schokolade mit Menschenrechten zu tun?
In einem Workshop zum Thema „Globaler Handel und Menschenrechte am Beispiel Kakao“ veranschaulichten Mirka (Mitglied der Amnesty Hochschulgruppe und ehrenamtliche Mitarbeiterin in einem Weltladen) und Tanja vom Baobab-Infoladen Berlin e.V. diesen Zusammenhang im Plenum der Amnesty Hochschulgruppe HU Berlin.
Der Rohstoff Kakao wird auf kleinen Plantagen in tropischen Ländern in äquatornähe in mühevoller Handarbeit angebaut, geerntet und getrocknet. Die Hauptproduzentenländer sind die Elfenbeinküste und Ghana. Die Kakaoproduzent*innen stehen den 7 großen Konzernen gegenüber, die den Kakao als Schokolade, Schokokekse, Schokoeis usw. verarbeitet im Globalen Norden verkaufen. Dabei gehen nur 6% einer Tafel Schokolade an die Kakaobäuerinnen – und bauern. Diese Ausbeutung hängt nicht nur mit den großen Konzernen zusammen, die für sich Gewinne einstreichen, sondern auch mit einer Verschlechterung der Terms of Trade und durch Zwischenhandel. Kakao wird an der Börse gehandelt und ist dadurch den Schwankungen des Weltmarktpreises ausgesetzt, weshalb die Kakaobäuerinnen – und bauern nicht mit einem gesicherten Abnahmepreis rechnen und wichtige Investitionen tätigen könnten. Diese Bedingungen führen dazu, dass auf Kakaoplantagen in den Anbauländern Kindersklaven arbeiten, die aus den Nachbarländern entführt oder dorthin verkauft wurden.
Es ist wichtig sich klar zu machen, dass unser Konsum mit menschenunwürdigen Bedingungen, ausbeuterischer Kinderarbeit, sehr langen Arbeitszeiten und großer Armut für die Produzent*innen in den Anbauländern verbunden ist. Welche Möglichkeiten haben wir um unserer Verantwortung gerecht zu werden?
Der faire Handel sichert den Produzent*innen langfristige und transparente Handelsbeziehungen, einen festen Abnahmepreis, die Möglichkeit der Vorfinanzierung, er schaltet den ausbeuterischen Zwischenhandel aus und verbietet ausbeuterische Kinderarbeit. Darüber hinaus wird eine Fairtrade-Prämie gezahlt, die in Gemeinschaftsprojekte investiert wird. Die Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz sowie Versammlungsfreiheit müssen gewährleistet sein und es herrscht ein Diskriminierungsverbot. Diese Kriterien wurden von Fairtrade International, der Dachorganisation des bekannten Fairtrade-Siegels festgelegt. Darüber hinaus gibt es Fair Handelsorganisationen wie z.B. die gepa, el puente, dwp uvm., die nicht den Weg der Produktzertifizierung gehen, sondern einen ganzheitlicheren Ansatz verfolgen und zusätzlich Wert auf weitere Standards legen.
Nicht nur die großen Konzerne, sondern auch wir als Konsument*innen können unseren Beitrag dazu leisten, dass Schokolade einen weniger bitteren Nachgeschmack bekommt.


8. Juni 2014

Amnesty-Jugend Berlin-Brandenburg beim Karneval der Kulturen

Stolz nahmen unsere Mitglieder am Karneval der Kulturen 2014 in Berlin teil. Die Amnesty Jugend, die beim Straßenumzug größtenteils von der Hochschulgruppe HU Berlin vertreten war, hat dabei die neue internationale Kampagne "My Body - My rights" als Leitmotiv der Kolonne ausgewählt. Bunt gekleidet zeigten wir mit einer Performance, dass alle Menschen über ihren Körper selbst bestimmen dürfen. Zudem wurde uns die Ehre zuteil, die erste politische Gruppe im ganzen Straßenumzug zu sein. Ein tolles Erlebnis!




14. Mai 2014

Menschenrechtsbildung in der Polizeischule

Am 14. Mai gab unsere Menschenrechtsbildungs-Gruppe in der Berliner Polizeischule in Ruhleben zwei Workshops zum Thema „Menschenrechte und Polizei“.
Den Schwerpunkt unserer Workshops legten wir nach einer kurzen Einführung in die Arbeit von Amnesty International auf die Themen Racial Profiling und Folter als Mittel zur Erpressung von Geständnissen am Beispiel des Gäfgen/Daschner-Falls. Zu diesen Themen wurden die Schüler*innen in Gruppen eingeteilt, die sich mit entweder Pro- oder Contra-Argumenten des jeweiligen Themas auseinandersetzten und sie anschließend der gesamten Klasse vorstellten.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Sammlung von Gedanken zum Thema Rechte und Pflichten von Privatpersonen und Polizist*innen an der Tafel. Die Schüler*innen erarbeiteten dazu die These, dass sie als angehende Polizist*innen bestimmte Sonderrechte besäßen und gerade deswegen besonders verantwortungsvoll mit diesen umgehen müssten. So wurde die besondere Rolle der Polizei v.a. in Bezug auf den Schutz der Menschenrechte abschließend noch einmal hervorgehoben.
Wir erlebten die Polizeischüler*innen insgesamt als an Amnesty International sehr interessiert und diskussionsfreudig. Gleichzeitig waren wir von dem heterogenen Meinungsbild innerhalb der Klassen überrascht und freuen uns darauf, zu weiteren menschenrechtsrelevanten Fragen Workshops bei der Polizei anbieten zu können.


8. Mai 2014

Filmvorführung über LGBT-Rechte in Russland

Mit einer Filmvorführung über die Rechte von LGBT in Russland haben wir am 8. Mai die Kinoreihe 2014 an der HU eingeläutet In einem geräumigen Hörsaal der Uni zeigten wir die Dokumentation von Vice Media "Young and Gay in Putin's Russia". Im Anschluss daran wurde auch ein sebstgedrehter Kurzfilm unserer Gruppe uraufgeführt! Der Film besteht aus Interviews mit Sankt-Petersburger LGBT-Aktivisten, die im Februar 2014 an der Tagung "Gold for Equal Rights" in Berlin teilnahmen. Dieser Film ist nun auch im Internet frei verfügbar. Anschließend gab es eine rege Diskussion.


25. März 2014

Workshop der Untergruppe Menschenrechtsbildung an Oranienburger Gymnasium

Die Menschenrechtsbildungsgruppe der HU wurde von Schülern des F.F. Runge Gymnasium Oranienburg eingeladen, um dort im Rahmen des Aktionstages gegen Rassismus drei 1,5-stündige Workshops zu halten. In früher Morgenstunde am Dienstag, den 25. März 2014, saßen wir bereits im Zug, um pünktlich um 8 Uhr starten zu können.
Zwei der Workshops waren für die Oberstufenschüler konzipiert und behandelten das Thema Rassismus am Fallbeispiel des Völkermordes in Ruanda 1994. Die Schüler arbeiteten sich in dieses Thema durch Gruppenarbeit und Ausschnitte aus dem Film "Hotel Rwanda" ein. Im dritten Workshop, dessen Teilnehmer deutlich jünger waren, entschieden wir uns für eine spielerische Herangehensweise an das Thema Rassismus. Nach einem Einstieg durch den Kurzfilm "Schwarzfahrer", erlebten die Schüler in einem Rollenspiel die Perspektive eines Menschen in einer ihm fremden Kultur. In der abschließenden Diskussion war dann vor allem das Thema Flüchtlinge und Rassismus für die Schüler von Interesse.


Planspiel mit der Sekundarstufe I

Filmbesprechung mit anschließender Diskussion


25. Januar 2014

HU-Gruppe macht mit bei Demo für Ägyptens Zukunft

Am dritten Jahrestag der ägyptischen "Revolution des 25. Januar" gab es in Berlin eine große Amnesty-Aktion. Trotz der eisigen Minusgrade trafen wir uns am Brandenburger Tor zu einer Kundgebung. Wie viele, viele andere Amnesty-Gruppen, die bei der Demo dabei waren, hatten auch wir an der HU Banner mit einer kämpferischen Nofretete bemalt. Am Schluss waren es insgesamt 500 bunte Portraits, die wir dann durch die Straßen zum Potsdamer Platz und schließlich zur Ägyptischen Botschaft trugen. "Für Ägyptens Zukunft: Menschenrechte jetzt!" war die Message, die vor allem als Zeichen der Solidarität gilt: Für die Ägypterinnen und Ägypter, die sich trotz allem unermüdlich für die Achtung der Menschenrechte stark machen.

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